Studieren nach dem Studium
MBA als Karriereturbo

Ökonomie und Bildung für Fortgeschrittene: Nicht alle Programme halten, was sie versprechen.

Ohne den MBA wäre ich niemals dorthin gelangt, wo ich heute stehe." Für Iris Springer ist die Rechnung voll aufgegangen. Sie hat vor fünf Jahren den "RSM MBA Stipendien-Wettbewerb" von Handelsblatt Junge Karriere gewonnen. Und ihr MBA-Studium an der renommierten Rotterdam School of Management (RSM) hat sich als Karrieretrampolin erwiesen. "Als ich im Frühjahr 1999 anfing, mich für den MBA zu interessieren, arbeitete ich als ehemaliger ,Ossi als technischer Manager einer australischen Firma in Bangkok", blickt Springer zurück. Heute ist sie eine sehr gut bezahlte Investmentbankerin bei der Citigroup-Tochter Schroder Salomon Smith Barney in London.

Eine Karriere wie aus der Werbebroschüre einer Business School. Denn was alle MBA-Anbieter versprechen (und nur die sehr guten halten), ist genau dies: Der MBA oder "Master of Business Administration" als Karriere-Turbo für sehr ambitionierte Leute zwischen 25 und 35, die nach einem Erststudium und einigen Jahren im Beruf karrieremäßig festsitzen. Nach einem ein- oder (wie in den USA) zweijährigen MBA-Studium eröffnen sich dann völlig neue Perspektiven und oft auch ein deutlicher Gehaltssprung.

Besonders Investmentbanken und Beratungsunternehmen wie McKinsey, Boston Consulting, Berger, Bain usw. sind hinter MBA-Absolventen her. Warum dies so ist, erklärt Susanne Theisen, Recruiting-Chefin von McKinsey-Deutschland: "Unter MBA-Absolventen finden sich überdurchschnittlich viele Kandidaten, die für uns interessant sind. Das liegt daran, dass sie an den Business Schools in hohem Maß die Erfahrungen machen und die Fähigkeiten ausbilden, die Kern der Beratertätigkeit sind."

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