"Top 10"-Abschluss mit internationaler Anerkennung
Die Uni Frankfurt kann's auch allein

Die Uni Frankfurt steigt zusammen mit der Duke University ins MBA-Geschäft ein. Doch die scheiterte in Frankfurt schon einmal. Dr Ulrich Winkler, Geschäftsführer der neuen Goethe Business School gibt sich hingegen optimistisch.

Handelsblatt: Herr Dr. Winkler, Sie sind Geschäftsführer der neuen Goethe Business School. Zusammen mit der Fuqua School der Duke University wird die Uni Frankfurt in diesem Jahr erstmals ein MBA-Programm anbieten. Wozu brauchen Sie Duke? Kann die Uni Frankfurt kein eigenes MBA-Programm entwickeln?

Winkler: Wir wollen ein MBA-Programm anbieten, das von Beginn an in der internationalen Spitzenliga mitspielt. Dazu ist ein starker internationaler Partner unabdingbar. Die Fuqua School of Business gehört zweifellos zu den Top 10 Business Schools der Welt, im Bereich Customized Education und Open Enrollment belegt Duke nach dem Ranking der Financial Times sogar die Plätze 1 und 2. Wir sind sehr stolz darauf, einen so exzellenten Partner an unserer Seite zu haben.

Dukes „track record“ in Frankfurt ist nicht gerade gut. Vor einigen Jahren versuchten es die Amerikaner mit großen Ankündigungen schon einmal allein, sprachen von einem eigenen Frankfurt Campus, nur um sich dann schnöde wieder zurückzuziehen. Was macht Sie so sicher und welche Garantien gibt es für die MBA-Studenten, dass es im zweiten Anlauf anders sein wird?

Duke hat sich nicht vom deutschen Markt zurückgezogen, sondern seine Strategie geändert. Als Duke nach Deutschland kam, gab es zur Alleinanbieter-Strategie keine Alternative, da die Universität Frankfurt noch nicht den neuen Campus Westend hatte und das hessische Hochschulgesetz zu restriktiv war. Das Programm von WHU und Kellog hat jedoch gezeigt, dass eine deutsch-amerikanische Partnerschaft das erfolgreichste Modell am deutschen Markt ist. Der Duke Goethe EMBA wurde in Abstimmung mit vielen Unternehmen entwickelt, die das Programm aktiv unterstützen und Teilnehmer entsenden, darunter IBM, Deutsche Bank, Microsoft, Ernst & Young, Telekom, Accenture, Nestlé und viele weitere.

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