US-Umfrage
MBA-Studenten schummeln häufig

56 Prozent aller MBA-Absolventen in den USA geben zu, im letzten akademischen Jahr mindestens einmal gemogelt zu haben. Das enthüllt ein Bericht der Academy of Management Learning & Education. An der Umfrage nahmen mehr als 5 000 MBA-Studenten von elf kanadischen und 21 amerikanischen Business Schools teil.

Der Tenor: In der Geschäftswelt läuft es genauso, Mitstreiter greifen ebenfalls zu unerlaubten Methoden. "Man kümmert sich als MBAler nicht darum, wie der Job erledigt wird, sondern dass er erledigt wird, egal um welchen Preis", erläutert Donald McCabe, verantwortlicher Wissenschaftler der Studie und Professor für Geschäftsstrategie an der Rutgers Business School.

"Dazu kommt die Einstellung der MBA-Studenten: Sie sind hochgradig konkurrenzbetont und müssen viel leisten," erklärt Jim Fisher, Vice-Dean an der University of Toronto's Rotman School of Management.

Um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken, müssen beispielsweise Studenten in Rotman jedes Jahr ein Formular unterschreiben, mit dem sie versichern, dass sie auf Täuschungsversuche verzichten.

"Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer schummelnder Studenten noch wesentlich höher", vermutet McCabe. "Unehrliche Studenten werden die Umfrage nicht ausgefüllt haben und solche, die teilnahmen, werden wahrscheinlich nicht den vollen Grad ihrer Betrügereien angegeben haben."

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