Was sagen die Absolventen des Henley Management College?
Was ein MBA per Fernstudium bringt

Das Handelsblatt fragte nach, welche Karrierefortschritte Absolventen des Henley Management College gemacht haben.

Sie sind die Schmuddelkinder des internationalen MBA-Marktes, die Distance Learning-Programme, die einen Master of Business Administration im Fernstudium ermöglichen. Auf dem Papier sieht alles so schön aus: Die moderne Kommunikationstechnologie, das Internet, E-Learning und Multimedia, ermöglichen die Vermittlung von Wissensstoff auch ohne physische Anwesenheit im Klassenraum. Und der MBA-Student muss nicht für ein oder gar zwei Jahre aus dem Job ausscheiden, sondern kann vom heimischen Schreibtisch aus an den begehrten Titel kommen.

Noch vor drei, vier Jahren konnte man die Dollarzeichen in den Augen der Vertreter von US-amerikanischen Business Schools sehen, wenn man sie auf ein Fernstudium ansprach. Wie so viele andere auch, träumten sie von dem gigantischen chinesischen Markt und dem großen Nachholbedarf im Training westlicher Management-Techniken. Und mit E-Learning wurde es scheinbar plötzlich möglich, nicht mehr nur einige Hundert MBA-Studenten pro Jahrgang zu unterrichten, sondern Tausende, Zehntausende...



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Mittlerweile ist von der Euphorie nichts mehr zu spüren. Ganz im Gegenteil: Allgemein gilt es als ausgemacht, dass es einen MBA im reinen Fernstudium nicht geben kann. Der postgraduale Studiengang, so die Begründung, setzt den Austausch mit den anderen – berufserfahrenen – Studierenden zwingend voraus – peer learning –, und auch die anderen „menschlichen“ Erfahrungen eines MBA-Programms lassen sich nicht abstrakt vermitteln. So bietet heute keine der internationalen Top-Schulen einen Distance Learning-MBA an. Schlimmer noch: Auf dem Markt der Fernstudium-MBAs tummeln sich zahlreiche zweifelhafte Anbieter; lukrativ ist er vor allem für Titelhändler. Damit stellt sich die Frage, welchen Marktwert Programme haben, an deren Qualität solche Zweifel nicht bestehen. In Deutschland sind hier vor allem zwei ausländische Anbieter präsent: die Open University Business School (OUBS) und das Henley Management College.

Die Business School der größten europäischen Fernuniversität hat dabei die Besonderheit, als einziges reines MBA-Fernstudium-Programm einen mit dem Equis-Gütesiegel einen international anerkannten Qualitätsnachweis – Akkreditierung – zu besitzen. Henley ist weltweit mit seinen Präsenz-MBA-Programmen präsent und besitzt sowohl die europäische Equis- als auch die US-amerikanische AACSB-Akkreditierung. Allerdings muss man hier ganz einfach glauben, dass sich der Fernstudium-MBA auf dem gleichen Niveau befindet wie der Präsenz-MBA. Das Curriculum jedenfalls ist in weiten Zügen identisch.

Das Handelsblatt wollte nun wissen, wie der Marktwert eines solchen Abschlusses einzuschätzen ist. Da man einen Master of Business Administration nicht zum intellektuellen Vergnügen macht, sondern um beruflich voranzukommen, ist der wirkliche Lackmustest der Karrieresprung, den das Diplom ermöglicht.

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