Wieviel Gehalt bringt ein MBA?
Sprechen wir über Geld!

Business Schools versprechen viel. Zu den diffusesten Versprechungen gehört dabei der zu erwartende Gehaltszuwachs nach dem MBA-Studium. Vielleicht bei keinem Kriterium wird so viel geschummelt wie hier.

Gehälter-Statistiken für MBA-Absolventen, insbesondere für Deutsche und für deutsche Unternehmen, sind notorisch unzuverlässig.

Das hängt mit verschiedenen statistischen Gründen zusammen. Zum einen ist der MBA auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein relativ junges Phänomen, was schlicht und ergreifend bedeutet, dass es erst recht wenige Manager mit MBA gibt, vor allem in höheren Etagen. Das führt zu zahlenmäßigen Befunden, die statisch insignifikant sind.

Die beste Aussage ist hier wohl, dass der MBA den Zugang zu gewissen Positionen erleichtert, wo dann die Vergütung der Position entsprechend ist. Aber es gibt keinen MBA-Bonus.

Da aber nicht der Titel MBA per se einen Marktwert besitzt, sondern nur der MBA dieser oder jener Schule, müsste man besser die Durchschnittsgehälter für einzeln Schulen ausweisen.

Auch solche Statistiken gibt es. Doch damit ist das Problem nicht gelöst, sind doch selbst bei den MBA-Absolventen einer Schule die Unterschiede groß. Die Gehälter variieren je nach Branche (Consulting, Banking, Industrie), nach der Geographie, ja sogar nach dem Jahrgang. Aus dieser Problemlage kann man fast wieder eine Regel ableiten: Je besser/serioser die Schule, desto detaillierter sind ihre Gehaltstatistiken.

Und verschweigen wir es nicht: Gerade solche Gehaltsstatistiken sind von den Business Schools, die ja ein solides Interesse daran haben, möglichst hohe Durchschnittsgehälter ihrer Absolventen auszuweisen, leicht zu manipulieren.



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