MBA-News
Zarte Pflänzchen in Deutschland

Auch der Erfolg der besten MBA-Schulen hier zu Lande ist noch längst nicht sicher gestellt.

Man täusche sich nicht: Das halbe Dutzend Schulen, das die erste deutsche MBA-Liga bildet (siehe "Sehr kleine Spitzen-Liga") sind zarte Pflänzchen, keine etablierten Player, die den Test der Zeit auf dem MBA-Markt bestanden haben.

Oder, um ein anderes Bild zu wählen: Die Schulen haben mit einer der beiden internationalen Akkreditierungen AACSB oder Equis (EFMD) die Führerscheinprüfung bestanden. Wie gut sie im MBA-Rennen abschneiden werden, muss sich erst noch zeigen.

Dabei sind die Schulen der deutschen Spitzengruppe keineswegs einheitlich; jede hat ihre besonderen Probleme und Herausforderungen, deren erfolgreiche Beantwortung auch so etwas wie einen Lackmustest darstellt: Als gleichsam etabliertester Player unter den deutschen MBA-Schulen darf die Handelshochschule Leipzig (HHL) gelten. Unter der Ägide des US-Amerikaners Richard Mancke hat man hier kontinuierlich und ohne großes Tamtam am Aufbau eines eigenständigen MBA-Programms gearbeitet. Die HHL war auch eine der ersten deutschen Hochschulen überhaupt, die die amerikanische Akkreditierung AACSB erlangte. Die Absolventen des MBA-Programms profitieren darüber hinaus auch von dem guten Ruf, den die HHL mittlerweile allgemein bei deutschen Arbeitgebern hat. Arbeiten muss die HHL nun an ihrer internationalen Bekanntheit, um gute ausländische Studenten anzulocken.

Als etablierter MBA-Player erscheint auch die WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar bei Koblenz. Das ist jedoch nur auf den ersten Blick richtig. Tatsächlich bietet die WHU seit einigen Jahren erfolgreich zusammen mit der US-amerikanischen Top-Schule Kellogg einen berufsbegleitenden Executive MBA an. Praktisch neu auf dem Markt ist der Vollzeit-MBA, den die WHU ganz allein durchführt. So muss sich erst noch erweisen, ob die private Wirtschaftshochschule tatsächlich das Know-how hat, diese Aufgabe zu stemmen.

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