6500 Physiker tagen: Berlin wird zur Stadt der Superhirne

6500 Physiker tagen
Berlin wird zur Stadt der Superhirne

Von diesem Freitag an treffen sich rund 6500 Physiker sechs Tage lang in der Hauptstadt. Auf ihrem bislang größten Fachkongress in Europa wollen die Wissenschaftler die ganze Bandbreite aktueller Forschung vorstellen und diskutieren - vom winzigen Teilchen bis hin zum Schwarzen Loch im Weltall. Das Motto lautet: „Physik seit Einstein“.

HB BERLIN. Für die Physiker ist ihr Mammutkongress im Einsteinjahr etwas ganz Besonderes. An der Technischen und an der Humboldt-Universität sind 6100 Vorträge, 672 Fachsitzungen und 21 Symposien geplant. In der 160-jährigen Geschichte der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ist es damit die größte Tagung, die es je gab. Auch vier Nobelpreisträger werden Vorträge halten. Damit sich die Forscher aus ganz Europa verstehen, ist die Kongress-Sprache Englisch. Ihr Programm haben die Physiker mit Sprachwitz zusammengestellt. Unter Rubriken wie irdisch, außerirdisch, winzig, ultrakalt oder lebendig finden sich die unterschiedlichsten Veranstaltungen vom Quantensprung bis zum Klimawandel.

Fragen wollen sich die Wissenschaftler zudem, wo die großen Forschungsthemen der Zukunft liegen. „Mancher Zeitgenosse fragt sich ja, ob die physikalische Grundlagenforschung mittlerweile nicht alles aufgeklärt hat“, sagt Markus Schwoerer, wissenschaftlicher Koordinator der Tagung. Doch auch 100 Jahre nach Albert Einsteins bahnbrechenden Theorien bleibt nach Überzeugung der Wissenschaftler noch eine Menge zu tun.

www.dpg-einstein.de

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