Aktien müssen auch zu niedrigen Kursen verkauft werden
ALG II-Empfänger müssen Verluste akzeptieren

Wer Arbeitslosengeld II (ALG II) will, muss erst einmal eigenes Vermögen verwerten. Das gilt auch für Aktien, deren Kurs im Keller ist.

Depots müssten auch dann aufgelöst werden, wenn für den Besitzer dabei Verluste entstehen, erläutert die Rechtsschutzversicherung Arag in Düsseldorf. Die Arbeitsagentur warte nicht so lange, bis mit dem Verkauf von Wertpapieren Gewinn gemacht werden könne. Was zählt, ist den Angaben zufolge der Zeitwert der Anlage. Liegt das Gesamtvermögen des Antragstellers über dem unantastbaren Vermögensfreibetrag, kann ein arbeitsloser Aktienbesitzer zum Verkauf gedrängt werden. Wertverluste bei Aktien gälten nicht als unwirtschaftlich, erklärt Arag zur Begründung.

Anders verhält es sich mit Vermögenswerten wie zum Beispiel Grundstücken. Liegt der mögliche Preis hier bei weniger als 90 Prozent des Verkehrswerts, gilt ein Verkauf als unwirtschaftlich. In einem solchen Fall kann es dem Besitzer laut Versicherung nicht zugemutet werden, das Grundstück unter Verlusten zu Barem zu machen.

Quelle: News Frankfurt

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