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Arbeitsvertrag: Gefährliche Verlängerung

Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz ist höchstens die dreimalige Verlängerung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrags bis zur Gesamtdauer von zwei Jahren zulässig. Eine Verlängerung erlangt man aber nur, wenn man einige Voraussetzungen erfüllt.

Eine Verlängerung setzt voraus, dass sie noch während der Laufzeit des zu verlängernden Vertrags vereinbart und dadurch grundsätzlich nur die Vertragsdauer geändert wird, nicht aber die übrigen Arbeitsbedingungen. Dies gilt auch, wenn die geänderten Arbeitsbedingungen für den Arbeitnehmer günstiger sind. Das musste ein Arbeitgeber jetzt vor dem Bundesarbeitsgericht erfahren. Er hatte alles beachtet - bis auf eine Ausnahme: Der Anschlussvertrag sah einen um 0,50 Euro erhöhten Bruttoarbeitslohn vor, weshalb sich der Arbeitnehmer auf den Standpunkt stellte, die Befristung des Arbeitsverhältnisses sei unzulässig. Die Erfurter Richter verwiesen den Fall wieder an das Landesarbeitsgericht zur weiteren Sachverhaltsaufklärung zurück (Az.: 7 AZR 12/06).

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