Aktuelle Rechtsprechung
Körperlifting als Privatsache

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen grundsätzlich nicht die Kosten einer "Bodylift"-Operation zur Entfernung überschüssiger Hautfalten übernehmen, die infolge einer extremen Gewichtsabnahme aufgetreten sind. Das hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt entschieden.

HALLE. Es entschied im Fall eines Patienten, der innerhalb von drei Jahren 70 kg Körpergewicht durch Sport und Diät abgenommen hatte. Die Folge: Lappenförmige schlaffe Hautfalten im Bereich von Brust und Bauch sowie Hauterschlaffungen der Arme und Oberschenkel. Der Patient meinte, die gesetzliche Krankenkasse müsse die Verbesserung seines Gesundheitszustandes infolge der Gewichtsabnahme durch Kostenübernahme des Liftings "honorieren" (Az.: L 4 KR 60/04).

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