Aktuelle Rechtsprechung
Sozialabgabe für Dirk Nowitzki

Im Rechtsstreit zwischen der Frankfurter ING-Diba und der Künstlersozialkasse hat Letztere vor dem Hessischen Landessozialgericht einen Erfolg erzielt. Das Gericht entschied, dass die ING-Diba für Werbespots mit dem Basketballspieler Dirk Nowitzki einen fünfstelligen Betrag an die Künstlersozialkasse abführen müsse.

DARMSTADT. Die Bank hatte geltend gemacht, Dirk Nowitzki sei kein Künstler, sondern Sportler, eine Künstlersozialabgabe falle daher nicht an. Die Künstlersozialversicherung argumentierte dagegen, nach dem Gesetz seien auch Unternehmer zur Künstlersozialabgabe verpflichtet, die für Zwecke ihres eigenen Unternehmens Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit betreiben und dabei regelmäßig Aufträge an selbstständige Künstler oder Publizisten vergeben. Nowitzki sei in den Werbespots für die ING-Diba künstlerisch tätig geworden. Seine Honorare unterlägen daher auch der Sozialversicherungspflicht (Az.: L 8 KR 214/06).

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