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Altersvorsorgeaufwendungen: Freistellung der Rentenversicherungsbeiträge von der Steuerpflicht

In dem Beispiel auf S. 5 der Beil. 10/2004 ist die Auswirkung der ...

In dem Beispiel auf S. 5 der Beil. 10/2004 ist die Auswirkung der steuerlichen Regelung leider falsch dargestellt worden. Es werden nämlich nicht 60 v. H. der Arbeitnehmeranteile der Rentenversicherungsbeiträge steuerfrei gestellt, sondern 60 v. H. des Gesamtbeitrags zur Rentenversicherung abzüglich des Arbeitnehmeranteils. Das Beispiel auf Seite 5 sieht dann so aus:
Beispiel:
Ein Arbeitnehmer mit einem monatlichen Bruttoarbeitsentgelt von 3500 € und einer gleich hohen Weihnachtszuwendung zahlt im Jahr 2005 (bei angenommenen gleichen Beitragsatz zur gesetzlichen Rentenversicherung) insgesamt 8872,50 € an Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung. Von diesen Beiträgen sollen 60 v. H. im Jahr 2005 abzüglich Arbeitgeberanteil vom steuerpflichtigen Einkommen als Sonderausgaben abgesetzt werden können.
Die Berechnung sieht dann so aus: 60 v. H. des Beitrags = 5323,50 €, davon wird der Arbeitnehmeranteil i. H. von 4436,25 € gekürzt (5323,50 abzüglich 4436,25 =) 887,25 €. Diese 887,25 € können nun als Sonderausgaben geltend gemacht werden.
Es bleibt aber dabei, dass im Jahr 2025 dann der volle Rentenversicherungsbeitrag (abzüglich des steuerfreien Arbeitgeberanteils) als Sonderausgabe vom steuerpflichtigen Einkommen gekürzt werden können.

Quelle: DER BETRIEB, 22.12.2004

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