Arbeitgeber darf Detektiv einschalten
Kündigung wegen falscher Reisekostenabrechnung

Mit einem Vergleich ist am Donnerstag vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) die Verhandlung über eine fristlose Kündigung wegen einer falschen Reisekostenabrechnung zu Ende gegangen.

HB ERFURT. Die obersten Arbeitsrichter in Erfurt wiesen zuvor darauf hin, dass eine falsche Reisekostenabrechnung eine fristlose Kündigung rechtfertigen kann. Auch sei es bei einem hinreichendem Anfangsverdacht der Arbeitgeber berechtigt, einen Detektiv einzuschalten. Der Zweite Senat traf jedoch keine Entscheidung in diesem konkreten Fall.

Geklagt hatte ein ehemaliger Außendienstmitarbeiter aus Bayern, dem auf Grund einer falschen Reisekostenabrechnung im Juli 2001 fristlos gekündigt worden war. Seine Firma hatte ihn zuvor von einem Detektiv beobachten lassen. Der Kläger einigte sich nun mit seinem früheren Arbeitgeber darauf, dass die Kündigung zum Ablauf der gesetzlichen Frist Ende Dezember 2001 wirksam ist. Der Mitarbeiter war mit seiner Kündigungsklage in der ersten Instanz erfolgreich. Das Landesarbeitsgericht Nürnberg hatte seine Klage abgewiesen.

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