Arbeitsagentur bekam Recht
Schlampige Bewerbung führt zu ALG-Kürzung

Arbeitslose, die glauben, sie kämen mit einer schlampigen Bewerbung an der Arbeit vorbei, irren. So entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg gegen einen Arbeitslosen, der eine auffällig schlechte Bewerbung geschrieben hatte.

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat einer Arbeitsagentur Recht gegeben, die einem Langzeitarbeitslosen die Arbeitslosenhilfe strich, weil dieser sich auf eine angebotene Stelle als Verkaufsfahrer nur unzureichend beworben hatte.

Die beanstandete Bewerbung begann mit der Formulierung "...durch Vermittlung des Arbeitsamtes soll ich mich bewerben..." und bestand nur aus zwei Sätzen. Im Lebenslauf wies der Bewerber zudem darauf hin, dass er zwar einen Führerschein habe, aber seit Jahren keinen PKW mehr gefahren sei.

LSG Baden-Württemberg, Az.: L 9 AL 4331/03

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