Arbeitsmarkt
Trend zum Zweitjob ist ungebrochen

Immer mehr Menschen haben nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern mehr als einen Job. Allein zwischen 2002 und 2004 habe sich die Zahl der Mehrfachbeschäftigten von 900 000 auf rund 1,5 Millionen erhöht, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

HB NÜRNBERG. Im Jahr 2004 habe der Anteil von Männern und Frauen mit mehreren Arbeitsplätzen bei 4,7 Prozent gelegen; 2002 seien es noch 2,9 Prozent gewesen, berichtet das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Mehrfachbeschäftigte sind der Studie zufolge mehrheitlich Frauen: Mitte 2004 seien rund 830 000 Frauen (5,5 Prozent) und 630 000 Männer (3,9 Prozent) mehr als einer Arbeit nachgegangen. Weitaus häufiger als Männer kombinierten Frauen mehrere Mini-Jobs. Männern übten hingegen meist einen Nebenjob zusätzlich zu einer regulären Beschäftigung aus.

Ein wesentlicher Grund für die Zunahme von Mehrfachjobs sind nach Einschätzung des IAB die geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen. Seit April 2003 können bei einem Mini-Job bis zu 400 Euro monatlich steuer- und abgabenfrei hinzuverdient werden, auch wenn man einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nachgeht. Diese Kombination sei daher auch mit Abstand die häufigste Form der Mehrfachbeschäftigung.

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