Arbeitsrecht
Arbeitszeugnis: Fälscher riskieren ihren Job

Das Landesarbeitsgericht Nürnberg warnt: Eine Bewerbung mit gefälschten Zeugnissen rechtfertigt auch noch Jahre später die Anfechtung des Arbeitsvertrags.

HB DÜSSELDORF. Der Fall betraf die Stelle eines "Technischen Aufsichtsbeamten". Das dafür erforderliche Hochschulstudium hatte ein Bewerber zum Zeitpunkt der Stellenausschreibung noch nicht abgeschlossen. Stattdessen legte er ein gefälschtes Diplom vor. Als der Dienstherr fünf Jahre später davon erfuhr, focht er den Arbeitsvertrag an. Das sei in Ordnung, befand das Gericht - das Beamtengesetz schreibe zwingend die Rücknahme einer Ernennung vor, wenn der Bewerber mit gezinkten Karten gespielt habe.

Az.:
9 Sa 400/05

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