Arbeitsrecht: Keine Pflicht, den Chef zu grüßen

Arbeitsrecht
Keine Pflicht, den Chef zu grüßen

Die mehrfache Verweigerung des Grußes gegenüber dem Geschäftsführer nach dessen vorherigem Gruß stellt keine grobe Beleidigung dar, die eine Kündigung rechtfertigt. So urteilte jetzt das Landesarbeitsgericht Köln.

HB DÜSSELDORF. Der Fall betraf einen Außendienstmitarbeiter, dem nach mehr als zehnjähriger Beschäftigungszeit gekündigt worden war. Begründung: Kurz vor der Kündigung habe er bei zwei Begegnungen außerhalb des Betriebes den Geschäftsführer in Anwesenheit weiterer Personen nicht gegrüßt.

Der Arbeitnehmer verteidigte sich damit, der Geschäftsführer habe ihm zuvor zu verstehen gegeben, ihn wegen krankheitsbedingter Fehlzeiten entlassen zu wollen (Az.: 9 (7) Sa 657/05).

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