Arbeitsrecht
Versichert – auch auf der Betriebsfeier

Betriebsfeiern laufen oft nach dem gleichen Strickmuster ab: Während die meisten Mitarbeiter ab einem bestimmten Zeitpunkt genug haben und sich verabschieden, bleibt der harte Kern der Mannschaft noch bis in die Nacht hinein sitzen. Doch wer bezahlt am Ende die Zeche, wenn es zu vorgerückter Stunde zu einem alkoholbedingten Sturz mit Verletzungsfolgen bei einem Mitarbeiter kommt?

crz GARMISCH. Für das Sozialgericht Frankfurt am Main ist die Antwort klar: die gesetzliche Unfallversicherung. In dem entschiedenen Fall war ein Mitarbeiter um 3.15 Uhr morgens auf einer Weihnachtsfeier betrunken die Treppe des Restaurants heruntergepurzelt und hatte sich dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Eine betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung sei erst dann beendet, wenn sie entweder von vornherein nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit angesetzt oder vom verantwortlichen Vorgesetzten für beendet erklärt wurde, stellten die Richter klar (Az.: S 10 U 2623/03).

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