Arbeitsrecht
Wettbewerbsverbot: Probezeit schadet nicht

Wurde in einem Arbeitsvertrag ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot mit einer Karenzentschädigung aufgenommen, muss der Arbeitgeber die Entschädigung zahlen, auch wenn das Arbeitsverhältnis während der Probezeit gekündigt wird.

DÜSSELDORF. Wurde in einem Arbeitsvertrag ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot mit einer Karenzentschädigung aufgenommen, muss der Arbeitgeber die Entschädigung zahlen, auch wenn das Arbeitsverhältnis während der Probezeit gekündigt wird. Wie das Bundesarbeitsgericht entschied, kommt der Arbeitgeber nur dann um die Zahlung herum, wenn in dem Vertragspassus expressis verbis eine Entschädigung im Falle der Probezeitkündigung ausgeklammert wird. (Az.: 10 AZR 407/05).

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