Auf gute Struktur kommt es an
Bewerbungsmappe sollte nicht zu dick sein

Jobsuchende sollten sich bei der Zusammenstellung ihrer Bewerbungsmappen auf das Wesentliche konzentrieren und Personalverantwortliche nicht mit einer Flut von Zeugnissen, Arbeitsproben und Bildungsnachweisen erschlagen. Das empfiehlt das Job- und Wirtschaftsmagazin "Karriere" in seiner April-Ausgabe.

HB DÜSSELDORF. Anschreiben und Lebenslauf sind das Herzstück einer guten Bewerbung. Sie liefern alle wichtigen Fakten zum Bewerber sowie die Gründe für seine Bewerbung. Arbeits- und Praktikumszeugnisse, Bildungsnachweise oder Arbeitsproben sollten Bewerber nur der Mappe beilegen, wenn sie für die angestrebte Position von Bedeutung sind. "Bei den rund tausend Bewerbungen, die wir am Tag bekommen, müssen Mappen gut strukturiert sein, damit ein schneller Überblick möglich ist", erklärt Tobias Nickel, Leiter Recruiting BMW Group, gegenüber Karriere.

Manche Unternehmen verlangen zusätzlich ein Motivationsschreiben, in dem der Bewerber sein Interesse an dem Job begründen soll. In diesem Schreiben sollten zunächst die Vorzüge und Qualitätsmerkmale des Unternehmens herausgestellt werden, bevor der Bewerber auf die angestrebte Stelle und sein persönliches Interesse an diesem Job zu sprechen kommt. "Ein Motivationsschreiben kostet reichlich Gehirnschmalz. Wird es nicht ausdrücklich verlangt, sparen Sie sich die Mühe", rät Bewerbungsberater Gerhard Winkler in karriere. Auch ein separates Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis für die Bewerbungsmappe sollten Jobsuchende besser weglassen.

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