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BDU und VDESB: Die Interessenverbände der Personalberater im Überblick

Die Interessen der Personalberater werden von zwei Verbänden vertreten: dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und der Vereinigung Deutscher Executiv-Search-Berater (VDESB).

he DÜSSELDORF. Die Interessen der Personalberater werden von zwei Verbänden vertreten: dem Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und der Vereinigung Deutscher Executiv-Search-Berater (VDESB).

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Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU)

Im BDU haben sich Consultants aller Beratungsbereiche zusammengeschlossen. Die Personalberater bilden innerhalb des in Bonn ansässigen BDU einen eigenen Fachverband mit 47 Mitgliedern.

In ihren Grundsätzen für die Berufsausübung legen die BDU-Berater Wert auf die Feststellung, dass es sich bei ihrer Tätigkeit „nicht um eine makelnde, vermittelnde Tätigkeit, sondern um eine beratungsintensive Dienstleistung für Unternehmen mit dem Ziel eines langfristig befriedigenden Ergebnisses“ handelt.

Die Auftraggeber sollen vor der Annahme eines Auftrags über mögliche Interessenkonflikte informiert werden. Die Höhe des Honorars soll eindeutig festgelegt werden: „Ein BDU-Personalberater wird erfolgsorientierte Honorare weder vorschlagen noch akzeptieren.“


Vereinigung Deutscher Executive-Search-Berater (VDESB)

Der Frankfurter VDESB fasst 21 Unternehmen zusammen. Seine Standesgrundsätze ähneln denen des BDU, jedoch werden Erfolgshonorare nicht ausdrücklich ausgeschlossen. Dafür halten die VDESB-Mitglieder für sich fest, nur mit eigenen Researchern mögliche Kandidaten für die Stellenbesetzung ausfindig zu machen.

Bei der Information der Kandidaten verpflichten sich die Mitglieder beider Verbände zu umfassender und objektiver Information über die zu besetzende Stelle. Als Besonderheit steht beim VDESB, dass seine Berater zu keiner Zeit irreführende Angaben über sich selbst, ihr Unternehmen oder den Zweck ihrer Recherche machen.