Beförderung
Frau kämpft vergebens um ihre Karriere

Eine leitende Mitarbeiterin war außer sich, als ihr Mitbewerber die heiß ersehnte Führungsposition erhielt. Sie zog vor Gericht und reklamierte eine "geschlechtsspezifische Diskriminierung".

Der Arbeitgeber habe sich nur für den Kollegen entschieden, weil sie zum Zeitpunkt der Entscheidung schwanger war. Ein Vorgesetzter habe gar ihre "familiäre Situation" angesprochen, als er die Entscheidung begründete.

Das Berliner Landesarbeitsgericht sah darin jedoch kein "ausreichendes Indiz" für eine Diskriminierung (2 Sa 1776/06). Der Frau stehe kein Schadensersatz zu, da es keinen Hinweis darauf gebe, dass das Geschlecht bei der Entscheidung eine Rolle gespielt habe. Der Vorgesetzte habe zwar unstreitig die "familiäre Situation" der Frau angesprochen. Die Äußerung habe sich aber nicht auf die Beförderungsentscheidung bezogen.

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