Bericht im Magazin "Junge Karriere"
Trübe Aussichten für Architekten

Ein Drittel der 40 000 freischaffenden Architekten in Deutschland steht kurz vor dem Konkurs.

HB DÜSSELDORF. „Die Universitäten bilden doppelt so viele Architekten aus, wie der Markt braucht“, sagte Thomas Welter von der Bundesarchitektenkammer dem Wirtschaftsmagazin „Junge Karriere“. Jedes Jahr strömten fast 7000 Absolventen von den Hochschulen auf den Arbeitsmarkt. Deutschland habe bereits fast so viele Architekten wie das übrige Europa zusammen.

Hierzulande komme ein Architekt auf 737 Einwohner. Nur wenigen Absolventen gelinge trotz Diplom überhaupt noch der Einstieg in ein Architekturbüro. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Architekten habe sich auf fast 9000 verdoppelt.

Viele Studienabgänger lebten am Rand des Existenzminimums. 44 Prozent der 114 000 in der Bundesarchitektenkammer organisierten Architekten verdienen höchstens 2000 Euro im Monat, knapp 20 Prozent müssen sich sogar mit weniger als 1500 Euro begnügen, berichtet das Magazin in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

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