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BSG: Anerkennung einer Berufskrankheit - Maßgeblichkeit des Mainz-Dortmunder-Dosismodells (MDD)

Beteiligten stritten um Anerkennung der Berufskrankheit (BK) Nr. 2108 und ...

Beteiligten stritten um Anerkennung der Berufskrankheit (BK) Nr. 2108 und die Gewährung von Entschädigungsleistungen für einen im Wesentlichen von August 1971 bis September 1995 als Heizungsbauer, zuletzt als mitarbeitender Meister tätigen Erkrankten.

Das SozG ür das Saarland hat die Klage abgewiesen (Az: S 3 U 52/99). Das LSG für das Saarland hat die Berufung zurückgewiesen und zur Begründung ausgeführt, dass der Heizungsbauer die arbeitstechnischen Voraussetzungen der BK Nr. 2108 nicht erfülle, weil er nach dem Mainz-Dortmunder-Dosismodell (MDD) nur eine Gesamtbelastungsdosis von 12,5 MNh habe, die deutlich unter dem Richtwert für diese Dosis von 25 MNh liege (Az: L 2 U 102/00).

Die Revision des Heizungsbauers wurde vom BSG mit Urteil vom 19. 8. 2003 - B 2 U 1/02 R - zurückgewiesen. Er hat keinen Anspruch auf Anerkennung der BK Nr. 2108 und die Gewährung von Entschädigungsleistungen. Die Heranziehung des MDD zur Auslegung der BK Nr. 2108 ist revisionsgerichtlich nicht zu beanstanden (vgl. Urteil des Senats vom 18. 3. 003 - B 2 U 13/02 R). Nach den für den Senat bindenden tatsächlichen Feststellungen des LSG erreicht der Heizungsbauer aufgrund seiner versicherten Tätigkeit nur eine Gesamtbelastungsdosis von 12,5 MNh nach dem MDD, die deutlich unter dem Richtwert für diese Dosis von 25 MNh liegt, sodass das LSG nicht gehalten war, weitere medizinische Ermittlungen durchzuführen.

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