Bundesarbeitsgericht
Chef muss Zeugnis korrigieren

Enthält ein erteiltes Arbeitszeugnis Fehler, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer ein neues auszustellen.

Enthält ein erteiltes Arbeitszeugnis Fehler, ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer ein neues auszustellen. Das Bundesarbeitsgericht hat klargestellt, dass der Arbeitgeber dabei an den bisherigen, vom Arbeitnehmer nicht beanstandeten Zeugnistext gebunden ist.

Die klagende Arbeitnehmerin hatte das ihr erteilte Zeugnis wegen eines Rechtschreibfehlers und einer falschen Angabe ihres Geburtsortes bemängelt. Das zunächst als "stets einwandfrei" bezeichnete Verhalten der Klägerin beurteilte die beklagte Stiftung daraufhin nur noch als "einwandfrei".

BAG, Az.: 9 AZR 352/04

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