Bundessozialgericht entscheidet
Sperre beim Arbeitslosengeld gilt immer

Die obligatorische Arbeitslosengeld-Sperre gilt auch dann, wenn ein Arbeitnehmer wenige Tage vor dem Ende einer befristeten Beschäftigung kündigt.

HB KASSEL. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Montag bekannt gewordenen Urteil entschieden. Die Sperrzeit für so genannte Bagatellfälle betrage pauschal drei Wochen und brauche nicht auf den tatsächlichen Zeitraum des verfrühten Arbeitsendes begrenzt zu werden, urteilte das BSG.

Im konkreten Fall hatte ein Mann neun Tage vor Ablauf seines befristeten Vertrags gekündigt, weil er sich dadurch bessere Chancen auf eine neue Arbeitsstelle versprochen hatte. Arbeitgeber stellten - wenn überhaupt - zum Ersten eines Monats neu ein, hatte der Mann argumentiert.

AZ.: B 11 AL 40/03 R

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