Chefs von Goldman Sachs und J.P. Morgan kassieren deutlich mehr als 2002
Topgehälter für Investmentbanker

US-Investmentbanker haben wieder Grund zur Freude. Ihre Einkommen sind im vergangenen Jahr zum Teil rasant gestiegen.

HB. Henry Paulson, Chief Executive Officer von Goldman Sachs, hat 2002 fast doppelt so viel verdient wie im Jahr zuvor. Der 57-Jährige steigerte seine Bezüge von 12,1 auf stolze 21,4 Millionen Dollar. Der Großteil seines Einkommens erhielt er in Form von Aktien. Sein Fixgehalt betrug nur 600 000 Dollar.

Das steht in der jährlichen Pflichtmitteilung des drittgrößten Investmenthauses an die US-Aufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC). In den Vorjahren war Paulsons Einkommen jedoch kräftig abgesackt. So fiel es im Jahr 2002 gegenüber 2001 um ein Drittel.

Nicht ganz so groß ist die Freude für den Chief Operating Officer von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein. Der 49-Jährige erhöhte sein Einkommen von rund 16,1 Millionen auf 20,2 Millionen Dollar. Vice-Chairman Robert Kaplan kassierte dagegen nur bescheidene 12,6 Millionen Dollar im vergangenen Jahr.

Üppiger fiel auch das Einkommen von John Thain aus. Der Ex-Präsident von Goldman Sachs, der seit einem Monat die New Yorker Börse (NYSE) führt, hat im vergangenen Jahr bei seinem alten Arbeitgeber noch einmal kräftig kassiert: rund 20,2 Millionen Dollar.

Beim Chef des US-Konkurrenten J.P. Morgan, Bill Harrison, war der Einkommenssprung ebenfalls groß. Statt 7,7 Millionen Dollar wie im Jahr 2002 erhielt er nun rund 20 Millionen Dollar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%