Crashkurs
So verbessern Sie Ihre Durchsetzungskraft

Ihre Vorschläge gehen unter, aber andere werden stundenlang angehört? Sie haben die Ideen, aber Ihre Kollegen schnappen Ihnen die besten Projekte weg? Ärgerlich – Sie sollten lernen, sich durchzusetzen. Dieser Crashkurs zeigt Ihnen wie.

Zeigen Sie Kampfgeist: Leisten Sie Widerstand. „Wer immer nett ist, kommt bei Kollegen gut an, aber im Job nicht weiter“, sagt Jens Weidner von der Universität Hamburg. Der Professor für Kriminologie meint: „Wenn man zu 80 Prozent ein feiner Mensch ist, sollte man über 20 Prozent Biss und Aggression verfügen, um eigene Projekte voranzutreiben.“ Wer immer nur einsteckt, wird frustriert und gern von anderen als Sündenbock oder Fußabtreter benutzt. Deshalb empfiehlt Experte Weidner: „Fahren Sie mal so richtig aus der Haut.“

Schluss mit Unsicherheiten: Unsichere Menschen sollten sich klar machen, wovor sie sich fürchten, wenn sie sich zum Beispiel nicht gegen Kollegen durchsetzen. Wer seine Hemmungen oder Ängste kennt, kann sie bekämpfen.

Unterstützung von oben: „Wichtig ist es, bestimmt und begeistert rüber zu kommen, um Vorgesetzte von Ihren Ideen zu überzeugen“, empfiehlt Daniel Pinnow, Geschäftsführer der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft. Experten wissen: zwei Drittel der Kommunikation läuft non-verbal über Stimme, Mimik und Gestik, nur ein Drittel bestimmt der Inhalt.

Beziehen Sie Position: Machen Sie sich und Vorgesetzten klar, was Sie können – und was nicht. Indem Sie Stärken und Schwächen definieren, schärfen Sie Ihre Position.

Setzen Sie klare Ziele: Sie können nur Ziele erreichen, an die Sie selbst glauben und die Sie anderen transparent machen. „Dann können Sie mit voller Unterstützung rechnen,“ sagt Managertrainer Pinnow.

Seien Sie mutig: Manchmal lohnt es sich, Projekte auf eigene Faust durchzuziehen. Wenn es gut läuft, ist niemand sauer, dass er nicht gefragt wurde. Und vielleicht haben Vorgesetzte und Kollegen sogar Respekt vor Ihrem Mumm, dann haben Sie doppelt gewonnen.

Rechnen Sie Ihre Chancen aus: Nehmen Sie nur Projekte in Angriff, bei denen eine Erfolgschance besteht. Wenn 49 Prozent dafür sprechen und 51 Prozent dagegen, sollten Sie keine Energie investieren. Gleiches gilt für Widersacher im Job. Treten Sie gegen niemanden an, der Ihnen stark überlegen ist.

Helfen Sie anderen: Setzen Sie sich auch für die Ziele Ihrer Kollegen ein und zeigen Sie Zivilcourage, wenn jemand aus Ihrer Abteilung unterdrückt oder ignoriert wird. So verdeutlichen Sie Ihre Durchsetzungskraft und können Ihrerseits auf Unterstützung zählen.

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