Der Idealkandidat muss in US-GAAP und IAS fit sein und strategisch denken und handeln können
Auch die Kostendrücker werden nun Opfer der Sparwelle

Controller werden immer noch gesucht – vorausgesetzt, die Qualifikation stimmt.

Während andere gehen müssen, dürfen Controller bleiben. Bislang waren die Kostendrücker Profiteure der Krise. Nun hat sich der Wind etwas gedreht: Große Einstellungsrunden wie vor drei Jahren gehören der Vergangenheit an. Begehrt sind die Sparkommissare zwar immer noch – aber nur, wenn sie ein anspruchsvolles Qualifikationsprofil erfüllen. Und, auch das: Wenn sie sich von den bisher üblichen, üppigen Gehaltsvorstellungen frei machen.

„Arbeitgeber sind nicht mehr bereit, Jahresgehälter von 100 000 Euro zu zahlen. Das Ende der Fahnenstange ist bei 75 000 bis 80 000 Euro erreicht“, berichtet Frank Wartzek, Arbeitsvermittler für obere und oberste Führungskräfte bei der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV). Zwar werden Ansinnen, eine Führungskraft für unter 60 000 Euro im Jahr vermittelt zu bekommen, abgelehnt, aber die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist so, dass durchaus geknausert werden kann.

„Controller werden nach wie vor gesucht, gerade im produzierenden Gewerbe, von der Automobilindustrie bis zur Metallverarbeitung. Aber mit Einschränkungen: Sie müssen jung und international erfahren sein“, ist Wartzeks Erfahrung. Jenseits der 45 Jahre wird’s eng.

Bei der ZAV waren im abgelaufenen Jahr 27 Positionen für einen „Leiter Controlling“ zu vergeben. Zwar seien deutlich mehr Stellen vorhanden, die würden derzeit aber nicht besetzt. Die Unternehmen bevorzugen stattdessen interne Lösungen – überbrückungshalber. Bis die Wirtschaft wieder brummt.

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