Die führenden MBA-Anbieter bringen ein Drittel der Top-Manager der Industrie von morgen hervor
Sprungbrett ins Investmentbanking

Business Schools und die Paradedisziplin der Banken passen kulturell zusammen.

Gerhard Grueter ist ein Mann, dessen Rechnung aufgegangen ist. Der Diplom-Wirtschaftsinformatiker, dessen Karrierechancen bei Daimler-Chrysler begrenzt waren, machte einen MBA an der renommierten US-Business School Cornell. Mit Erfolg. Der MBA sollte sich für ihn als Sprungbrett für einen Job im Investmentbanking erweisen. Heute arbeitet Grueter für die US-Investmentbank Merrill Lynch in London. „Ohne MBA wäre das nicht gegangen“, sagt Grueter.

Auch für den Juristen Christoph Brand erwies sich der MBA als Karrieresprungbrett. Das Diplom der Harvard Business School öffnete ihm die Pforten von Goldman Sachs. Heute ist Brand Executive Director bei der Frankfurter Tochter der US-Bank und einer der wichtigeren Leute im Investmentbanking in Deutschland.

Keine Einzelfälle. Denn dass die führenden Business Schools, wie sie gerne behaupten, die Top-Manager der Industrie von morgen hervorbringen, ist nur ein Teil der Wahrheit. Genauer: Ein Drittel. Denn zwei Drittel der Absolventen guter Business Schools gehen nicht in die Industrie, sondern werden Investmentbanker oder Unternehmensberater.

Eine stichprobenartige Handelsblatt-Umfrage bei führenden Business Schools in Europa und den USA zeigt, dass diese Faustregel trotz der Massenentlassungen im Bankenbereich in den letzten Jahren nach wie vor Gültigkeit hat.

Seite 1:

Sprungbrett ins Investmentbanking

Seite 2:

Seite 3:

Seite 4:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%