Diskriminierung
Entschädigung abgelehnt

Das Landesarbeitsgericht Berlin hat in einer aktuellen Entscheidung eine Klage auf Entschädigung wegen geschlechtsbezogener Diskriminierung eines Stellenbewerbers bei der Einstellung abgewiesen. Der männliche Bewerber hatte sich auf eine Stelle beworben, die für eine "Chefsekretärin/ Assistentin", also nicht geschlechtsneutral, ausgeschrieben war.

HB BERLIN. Er wurde bei der Stellenbesetzung nicht berücksichtigt und machte daraufhin eine Schadenersatzforderung in Höhe von 3 Monatsverdiensten geltend. Diese verweigerte ihm das Gericht mit der Begründung, er habe sich nicht ernsthaft genug um die Stelle beworben. Dies ergebe sich daraus, dass der Bewerber keine näheren Angaben zu den im Text der Stellenbeschreibung formulierten Fähigkeiten gemacht habe. Außerdem habe er weit überzogene Vergütungsvorstellungen genannt (Az.: 10 Sa 2395/05).

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