Erfahrungen mit Headhuntern
Von Profis und Stümpern

Nicht jeder Anruf eines Headhunters führt zum Traumjob. Manchmal ist Vorsicht geboten. Mitglieder des Business-Netzwerkes Xing erzählen von ihren Erfahrungen. Und die fallen sehr unterschiedlich aus.

Ungeschickter geht es kaum

Mit Headhuntern habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht, da gab es die ganze Bandbreite: von unglaublich stümperhaft bis hochprofessionell. Das Peinlichste ist natürlich, wenn mich meine Teamassistentin anruft und sagt: "Ich habe hier eine Headhunterin für dich am Telefon ..." – ungeschickter geht es wohl kaum.

Carsten Eisen

Kontakt selbst gesucht

Bislang hatte ich drei unterschiedliche Kontakte zu Personalberatern: Nummer eins wurde von mir kontaktiert, als ich konkret die Stelle wechseln wollte. Dieser Kontakt war sehr gut. Ich bekam einen kostenlosen Bewerbungsunterlagencheck und wurde wegen einer Stellenvakanz eines Kunden zum Erstgespräch eingeladen. Nummer zwei hat mich kontaktiert, geht wohl mit meinem Profil hausieren, um sich selbst einen Namen in diversen Branchen zu machen. Trotz mehrmaliger "hochkarätiger" Angebote ging es nie weiter: Hier ist viel heiße Luft im Spiel, und ich bin unsicher, was aus den sensiblen Bewerbungsdaten wird. Nummer drei wurde von mir kontaktiert wegen einer konkreten Stellenausschreibung. Erstgespräch fand kürzlich statt. Vorgehensweise war bislang professionell. Ob was draus wird, wird sich zeigen.

Claudia Stadler

Ruhe bewahren

Ich bin der Meinung, dass man einem Headhunter Respekt entgegenbringen, ehrlich und authentisch sein sollte. Und: nicht überheblich wirken.

Stefan Beyer

Nicht alles hinnehmen

Manchmal ärgert mich, dass ich vor sieben Jahren als Junior-Consultant einer Executive-Search-&-Selection-Firma mühsam den seriösen Weg wählte. Heutzutage ist doch jeder Call-Center-Agent sofort in der Folgeposition Headhunter. Wenn man weiß, wie eigennützig das Agieren der meisten Gesellschaften auf dem Markt der Personaldienstleister ist, sollte jeder Kandidat dieses Wissen nutzen, um sich in gute Positionen befördern zu lassen, aber nicht alles hinnehmen.

Enrico Phillips

Parkplatztreff

Am witzigsten finde ich diejenigen, die sich inkognito auf einem Parkplatz an der Autobahn treffen wollen. Bei einer Frau kommt das doch eher seltsam an.

Heidi Krüger

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