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EU-Kommissar hofft auf tragfähigen Kompromiss bei der Revision der Arbeitszeitrichtlinie

Der Europäische Kommissar für Beschäftigung, Soziales und ...

Der Europäische Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit, Vladimir Spidla, bedauerte, dass beim Ratstreffen Anfang Dezember keine Einigung bei der Revision der Arbeitszeitrichtlinie erreicht werden konnte, begrüßte aber die erzielten Fortschritte bezüglich technischer Details.
Der Kommissionsvorschlag vom 22. 9.2004 aktualisiert die Kernaspekte der ursprünglichen 1993er Richtlinie mit dem Ziel, den Anforderungen der modernen Wirtschaft gerecht zu werden und gleichzeitig die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer zu schützen. Der Vorschlag übernimmt das individuelle Opt-out, also das Ausscheren aus der wöchentlichen Höchstarbeitszeit (48 Stunden), belässt aber auch die Möglichkeit tarifvertraglicher Regelungen. Der Vorschlag sieht ferner vor, dass Bereitschaftsdienstzeit, während der keine Arbeit verrichtet wird, nicht als Arbeitszeit angerechnet zu werden braucht, und sieht eine flexiblere Berechnung der durchschnittlichen wöchentlichen Höchstarbeitszeit vor (Quelle. Pressemitt: der EU-Kommission).

Quelle: DER BETRIEB, 15.12.2004

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