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EU-Kommission leitet Anhörung zur Richtlinie über die Europäischen Betriebsräte ein

Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Sozialpartner (Vertreter ...

Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Sozialpartner (Vertreter der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber) zu der Frage anzuhören, wie die vor fast zehn Jahren durch eine Gemeinschaftsrichtlinie eingeführten Europäischen Betriebsräte am besten auf die Herausforderungen eines sich wandelnden wirtschaftlichen und sozialen Umfelds reagieren können.
Die Europäischen Betriebsräte (EBR) haben nachweislich dazu beigetragen, Unternehmensleitungen und Belegschaften auf transnationaler Ebene zusammenzubringen, denn gerade auf dieser Ebene werden die wichtigen Entscheidungen über die Entwicklung großer Unternehmen getroffen. Etwa 650 Unternehmen und Konzerne haben EBR-Vereinbarungen abgeschlossen, die für schätzungsweise 11 Mio. Arbeitnehmer gelten, während etwa 10 000 Arbeitnehmervertreter unmittelbar beteiligt sind. Die EBR haben ihre Aufgabe, die Unterrichtung der Arbeitnehmer und ihre Einbindung in die Entscheidungsprozesse im Unternehmen zu gewährleisten und Feedback zur Unternehmensentwicklung - insbesondere im Hinblick auf die Bewältigung des Wandels - zu geben, mit Erfolg gelöst. Da sich aber seit dem im Jahr 2000 vorgelegten letzten Bericht der Kommission über die Richtlinie das Umfeld gewandelt hat und sich in der Praxis der EBR-Arbeit auch gewisse Schwächen gezeigt haben, ist heute erneut zu prüfen, wie die EBR ihr Potenzial der EBR in vollem Umfang entfalten können.
Einzelheiten finden sich in einem Dokument zur Ersten Anhörungsrunde der Sozialpartner im Rahmen des branchenübergreifenden und des sektoralen Dialogs auf Gemeinschaftsebene zur Überprüfung der Richtlinie über die europäische Betriebsräte (pdf-Format) (Quelle: Pressemitt. der EU-Komm.)

Quelle: DER BETRIEB, 30.04.2004

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