Firmengründung in Deutschland teurer als in USA
US-Chefberater kritisiert deutsches Arbeitsrecht

Der Chef-Wirtschaftsberater von US-Präsident George W. Bush hat auch Kritik am starren Arbeitsrecht im Nachbarland Frankreich geübt. „Das führt zu mehr Arbeitslosigkeit", sagte Allan Hubbard, Vorsitzender des National Economic Council, dem Handelsblatt.

WASHINGTON. Der Chef-Wirtschaftsberater von US-Präsident George W. Bush hat Kritik am starren Arbeitsrecht in Deutschland und Frankreich geübt. "Das führt zu mehr Arbeitslosigkeit, weil die Unternehmen davor zurückschrecken, neue Leute einzustellen", sagte Allan Hubbard, Vorsitzender des National Economic Council, dem Handelsblatt. Darüber hinaus böten beide Länder keine optimalen Ansiedlungsbedingungen für die Wirtschaft. "In Deutschland ist es wesentlich teurer als etwa in den USA, eine Firma aufzumachen: Es dauert länger, und es ist mit mehr Vorschriften verbunden", betonte Hubbard.

Die hohen Ölpreise sowie der Wirbelsturm "Katrina" würden die amerikanische Konjunktur nur begrenzt belasten, erklärte Bushs Wirtschaftsberater. Für 2005 rechne das Weiße Haus mit einem US-Wachstum "zwischen 3,5 und knapp unter vier Prozent", für das Jahr 2006 mit 3,3 Prozent. Hauptgrund für die weiter florierende US-Konjunktur sei das Produktivitätswachstum, das seit 2001 im Schnitt um 3,6 Prozent pro Jahr zugenommen habe. "Deutschland und Frankreich kommen auf deutlich niedrigere Werte", sagte Hubbard.

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