„Forbes“-Liste der Superreichen
3 500 000 000 000 Dollar

Microsoft-Chef Bill Gates bleibt mit einem Vermögen von 56 Milliarden Dollar ungeschlagen der reichste Mann der Welt. Die 946 Männer und Frauen auf der „Forbes“-Liste der Superreichen besitzen gemeinsam mehr als das Bruttosozialprodukt Deutschlands. Und sie werden in rasendem Tempo immer reicher.

HB NEW YORK. Bill Gates' guter Freund, der Investor Warren Buffett (Berkshire Hathaway), landete mit 52 Mrd. Dollar wie im vergangenen Jahr auf Platz zwei, dicht gefolgt vom reichsten Mann Lateinamerikas, dem Mexikaner Carlos Slim Helu (49 Mrd. Dollar), der sein Vermögen im vergangenen Jahr um 19 Milliarden Dollar vermehrte - laut „Forbes“ das größte Plus binnen eines Jahres, das seit 1997 verzeichnet wurde. Der Sohn libanesischer Einwanderer ist Hauptaktionär der mexikanischen Telefongesellschaft Telmex und Herr eines Firmenimperiums. Das US-Wirtschaftsmagazins „Forbes“ legte am Donnerstag (Ortszeit) in New York seine jährliche Liste der Superreichen vor. Ikea-Gründer Ingvar Kamprad nimmt mit 33 Milliarden Dollar den vierten Platz auf der diesjährigen „Forbes“-Liste ein.

In Deutschland zählt „Forbes“ 54 Milliardäre. Unter den Top zehn sind sie jedoch nicht vertreten. Karl Albrecht („Aldi“) rutschte mit 20 Mrd. Dollar auf Platz 15 ab, sein Bruder Theo Albrecht landete mit 17,5 Mrd. auf Platz 20. Der 23-jährige Albert von Thurn und Taxis ist wieder der jüngste Milliardär der „Forbes“-Liste. Im vergangenen Jahr hatte er den Titel an Hind Hariri, die Tochter des ermordeten libanesischen Ex-Ministerpräsidenten Rafik Hariri, abgeben müssen. Zu den reichsten Frauen Deutschlands zählen unter anderen BMW-Aktionärinnen Susanne Klatten (9,6 Mrd. Dollar) und Johanna Quandt (6,7 Mrd. Dollar).

Laut Ermittlungen des US-Magazins nahm die Zahl der Milliardäre weltweit weiter zu: 946 Supereiche besitzen gemeinsam die unvorstellbare Summe von 3,5 Billionen Dollar, 35 Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. Das Bruttosozialprodukt beträgt 2,6 Billionen Dollar. 415 der reichsten Menschen der Welt wohnen in den USA. Zu den Neu-Einsteigern gehören der Chef der Kaffeehaus-Kette Starbucks, Howard Schultz (Platz 840), und der frühere Disney-Chef Michael Eisner (Platz 891). Sechzig Prozent der Milliardäre haben ihr Privat-Vermögen selbst erworben und nicht geerbt. Dazu gehören auch zehn Frauen wie beispielsweise Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey (Platz 664), und die „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling (Platz 891).

Die „Forbes“-Liste, die jedes Jahr veröffentlicht wird, gilt als äußerst verlässlich. Die Zahlen basieren auf Recherchen der Redakteure und auf Schätzungen.

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