Führerschein weg
Sozius braucht Fahrer

Die Klage eines Anwalts gegen ein einmonatiges Fahrverbot wegen unzumutbarer Härte ist vom Amtsgericht Lüdinghausen abgewiesen worden. Der Anwalt war mit 146 statt zulässigen 100 km/h geblitzt worden.

HB DÜSSELDORF. Wird ein gut verdienender Sozius einer aus sechs Anwälten bestehenden Kanzlei mit 146 statt zulässigen 100 km/h geblitzt, kann er sich gegen das dann fällige einmonatige Fahrverbot nicht auf eine unzumutbare Härte berufen.

Das hat das Amtsgericht Lüdinghausen im Fall eines Familienrechtlers entscheiden, der monatlich rund 5 000 Euro netto verdient. Bei einem derart hohen Einkommen sei es dem Anwalt durchaus zumutbar, einen Fahrer einzustellen oder auf sein Personal zurückzugreifen, meinte das Gericht (Az.: 10 OWi 400 Js 144/05).

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