Gehaltsbarometer
Was Bilanzbuchhalter verdienen

Buchhalter müssen nicht unbedingt penible Erbsenzähler sein. Allerdings sollten sie schon eine Vorliebe für genaues Arbeiten an den Tag legen, denn praktisch alle Geschäftsprozesse eines Unternehmens laufen über ihren Tisch. Wo Bilanzbuchhalter am meisten verdienen.

Bilanzbuchhalter müssen die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens prüfen und korrekt verbuchen. Um dieser Aufgabe gerecht zuwerden, brauchen Buchhalter neben fundiertem Fachwissen im Rechnungswesen detaillierte und aktuelle Kenntnisse in Steuerrecht, Finanzwesen und Kostenrechnung. Und natürlich müssen sie die gängige Software beherrschen.

Die Gehälter von Bilanzbuchhaltern sind über alle Branchen hinweg moderat gestiegen, so das Ergebnis einer Auswertung des auf Vergütungsthemen spezialisierten Beratungsunternehmens Personalmarkt (siehe Grafik). Die höchsten Gehälter werden in Unternehmen aus der Industrie gezahlt. Hier erzielen Bilanzbuchhalter ein jährliches Einkommen in Höhe von rund 43.800 Euro. Etwas weniger Geld im Portemonnaie haben Buchhalter in der IT-Branche, nämlich rund 42.500 Euro im Jahr. Im Handel und bei Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich liegt das jährliche Einkommen der Zahlenjongleure bei rund 40.300 bzw. 40.200 Euro.

„Die Ausbildung zum Bilanzbuchhalter ist eine sehr beliebte Aufstiegsfortbildung für kaufmännische Berufe aus allen Branchen“, sagt Tim Böger, Geschäftsführer von Personalmarkt. Die untersuchten Gehaltsdaten zeigen, dass nur knapp 18 Prozent der Bilanzbuchhalter, deren Daten ausgewertet wurden, ein Studium absolviert haben. Alle anderen haben eine klassische Bilanzbuchhalter-Karriere hinter sich, also in der Regel eine kaufmännische Ausbildung, einige Jahre Berufserfahrung im Rechnungswesen eines Unternehmens oder bei einem Steuerberater und anschließend die Prüfung zum Bilanzbuchhalter bei der Industrie- und Handelskammer.

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* Die genannten Zahlen bilden den Median ab. Der Median liegt in einer Rangreihe so, dass 50 Prozent aller Werte höher oder niedriger sind. Der Median hat gegenüber dem Mittelwert den Vorteil, dass er von Extremwerten am oberen und unteren Ende der Skala nicht beeinflusst wird.

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