Jahresende 2006 ausgesprochen arbeitnehmerfreundlich
Viel Freizeit für wenig Urlaubstage

Das Jahr 2006 hält wieder deutlich mehr Brückentage bereit als das in dieser Hinsicht eher arbeitnehmerfeindliche 2005. Bei geschickter Planung rund um die Feiertage können Arbeitnehmer ihre freie Zeit spürbar ausdehnen.

HB FRANKFURT/M. Zumindest für Beschäftigte in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt lohnt sich eine Auszeit vom Sylvesterabend des alten bis zum 8. Januar des neuen Jahres. Das in diesen Bundesländern arbeitsfreie Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar schafft für nur vier Urlaubstage eine Auszeit von neun Tagen.

Alle anderen Arbeitnehmer müssen bis zu den Osterferien im April warten, um wie jedes Jahr mit Karfreitag und Ostermontag zwei zusätzliche freie Tage zu bekommen. Wer etwa vom 8. bis zum 23. April Ferien macht, sieht seinen Arbeitsplatz 16 Tage lang nicht und braucht nur acht Urlaubstage zu opfern.

Zum Wonnemonat Mai lockt ebenfalls ein Brückentag. Der 1. Mai als "Tag der Arbeit" fällt auf einen Montag und schafft so die Chance auf ein verlängertes Wochenende. Christi Himmelfahrt am 25. Mai ermöglicht für den Einsatz von vier Urlaubs- neun Ferientage. Gleiches gilt für Pfingsten.

Wer in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland wohnt, kann die Pfingstferien bis zum 18. Juni verlängern, weil in diesen Bundesländern Fronleichnam arbeitsfrei ist. Dann summieren sich die Ferientage auf 16, und die Beschäftigten müssen nur acht Urlaubstage nehmen. Auch in Teilen von Sachsen und Thüringen wird am 15. Juni nicht gearbeitet.

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