Job-„Glücksindex“
Besser Friseur werden

Trotz hoher Gehälter und Luxus-Dienstwagen sind Manager oder Banker keineswegs die Glücklichsten im Job. Die größte Freude bei der Arbeit haben nach einer britischen Studie vielmehr die Friseure. Auch danach folgen auf der Rangliste jener Berufe, die glücklich machen, eher schlecht bezahlte Jobs.

HB LONDON. Drei von fünf Barbieren des Inselkönigreichs würden nach einem freien Tag unbedingt gern wieder ans Haareschneiden gehen, fand das Berufsbildungsunternehmen City & Guilds heraus. Das sei der höchste Wert auf dem Job-„Glücksindex“, hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie.

Gleich nach Friseuren kommen der Untersuchung zufolge in punkto Spaß und Zufriedenheit am Arbeitsplatz Mitarbeiter im Wellnessbereich, Kinderbetreuer und Klempner. Im Durchschnitt sei allerdings jeder dritte Brite an seinem Arbeitsplatz eher unglücklich. Dabei scheinen allerdings Beschäftigte, die vergleichsweise geringe Einkommen haben, eher in der Lage zu sein, sich mit ihren Arbeitsbedingungen anzufreunden.

Unter den hoch bezahlten sei der Anteil der Job-Glücklichen deutlich geringer als in den niedrigen Einkommensgruppen. „Hohe Vergütungen bedeuten durchaus nicht immer ein glückliches und freundliches Arbeitsumfeld für die Angestellten“, sagte Chris Humphries, der Direktor von City & Guilds.

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