Jobmesse
Kommen und Gehen bei MBA Career Fair

Die European MBA Career Fair ist eine Initiative von sieben Business Schools im europäischen Raum. Derzeit rumort es dort kräftig: Die Universität St. Gallen verlässt als dritte Schule das Gemeinschaftsprojekt - wegen schlechter Erfahrungen. Neu dazugestoßen ist hingegen die Goethe Business School aus Frankfurt.
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DÜSSELDORF. Turbulente Zeiten für die MBA Career Fair, die Jobmesse für MBA-Absolventen in Deutschland: Mit der Schweizer Universität St. Gallen hat die dritte Schule das Gemeinschaftsprojekt verlassen. Zugleich will die Goethe Business School als neuer Partner teilnehmen, sagte Lars Schweizer, akademischer Direktor des Frankfurter Vollzeit-MBAs, dem Handelsblatt. „Die European MBA Career Fair ist für unsere Absolventen eine ideale Gelegenheit, um international tätige Unternehmen kennenzulernen.“

Auf der Messe sprechen die Studenten des Vollzeit-MBA der beteiligten Schulen mit Personalern der Unternehmen. Für die Absolventen geht es um Praktika, Projekte und Jobs. Für die Schulen ist es ein wichtiger Teil des Karriereservice.

Dass die Goethe Business School jetzt einsteigt, ist logisch und überraschend zugleich. In diesem Herbst begannen die ersten Vollzeit-MBA-Studenten ihr Studium an der Schule, bisher gab es lediglich den berufsbegleitenden Executive MBA. Und da deren Teilnehmer im Job bleiben, brauchen sie keine Jobmesse. Überraschend ist die Teilnahme, da schon drei Schulen ihren Rückzug erklärt haben. Ursprünglich war die Messe von den vier führenden deutschen MBA-Anbietern Gisma in Hannover, HHL in Leipzig, WHU in Vallendar und der Mannheim Business School initiiert worden, zuletzt gesellte sich auch die Schweizer Universität St. Gallen dazu.

Doch Mannheim und die WHU sagten schon die sechste Auflage der Messe in diesem Jahr ab, St. Gallen wird 2010 nicht mehr dabei sein. Während Mannheim und WHU offiziell aus formalen Gründen ausstiegen, begründet St. Gallen den Rückzug mit schlechten Erfahrungen. „Dieses Jahr entsprach es nicht unseren Erwartungen“, sagt Albert Pflugfelder, der für die Karriereberatung zuständig ist. Es seien nur eine Handvoll Unternehmen in Berlin gewesen, ein Drittel der Firmen und die Hälfte seiner Studenten hätten abgesagt.

Die verbliebenen Schulen haben neben Goethe die Schule Audencia Nantes, MIP Politecnico di Milano und die Warwick Business School ins Boot geholt. Daher trägt die bisher als MBA Career Fair firmierte Messe nun den Zusatz „European“.

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