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Zukunftsbranche: Sicherheit

Die Vernetzung von Haushalten, Unternehmen und Behörden ist in vollem Gange. Damit wächst die Gefahr von Cyberkriminalität und Terrorattacken per Internet, sagt Christof Paar, Professor für Kommunikationssicherheit der Ruhr-Universität Bochum.

Zusätzliche Impulse erwartet er vom Telekommunikationsnetz UMTS, das Ende 2003 eingeführt wird. Um diese Technik sicher zu machen, müssten Entwickler die mobile IT-Sicherheit und ihre Verschlüsselungstechniken (Kryptografie) optimieren. Unter Sicherheitsmanagern gelten Web-Attacken sogar als Gefahrenquelle Nummer eins, ergab eine Umfrage der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW).

Auch der 11. September hat Spuren hinterlassen: Ein Drittel der Unternehmen hat sein Sicherheitsbudget erhöht, um vor allem das Krisenmanagement zu professionalisieren. Erhöhtes Schutzbedürfnis gleichermaßen in den Privathaushalten: Bei Wohngebäuden setzen sich drahtlose Einbruch-Meldeanlagen durch. Insgesamt wächst der europäische Markt für Sicherheitstechnik und -dienstleistungen in den nächsten fünf Jahren auf 2,57 Milliarden Dollar, wobei vor allem die Service-Umsätze rapide steigen werden.

Neue Aufgaben finden Security-Spezialisten auf kommunaler Ebene. Weil die Polizei-Etats schrumpfen, werden schon bald private Sheriffs auf Basis einer Public-Private-Partnership für Städte und Gemeinden auf Streife gehen.

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Quelle: Junge Karriere

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