„Karriere“-Hochschulranking
Privathochschulen schlagen Traditionsunis

Drei private Business Schools haben beim aktuellen Hochschulranking des Job- und Wirtschaftsmagazins Karriere alle Mitbewerber um den Titel der besten deutschen Wirtschaftsuniversität aus dem Feld geschlagen. Bemerkenswert: Die Favoriten der Unternehmen bekamen von Studenten und Absolventen miese Noten.

DÜSSELDORF. Zur besten Wirtschaftsuni der Rangliste von  Karriere kürten die befragten Studenten, Absolventen und Personalverantwortliche die Handelshochschule Leipzig (HHL), gefolgt von der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) Vallendar und der European Business School (EBS) Oestrich-Winkel . Erst auf Platz vier folgt als beste staatliche Hochschule die Universität Mannheim. Neben Mannheim schafften als staatliche Hochschulen nur die Unis Münster (9) und LMU München (10) den Sprung unter die besten zehn.


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Die Wirtschafts-Favoriten der Unternehmen – Mannheim vor Köln und Münster – schnitten im Gesamtranking vergleichsweise mäßig ab, weil Studenten und Absolventen den Studienbedingungen schwache Noten gaben. So landet die Top-Uni Mannheim im Votum der Studenten auf Platz 22, Köln sogar nur auf Rang 46.

Bei den Bestplatzierten schätzen Studenten und Absolventen vor allem die erst­klassige Ausstattung, das schnelle Studium und die gute Jobvorbereitung. Besonders beim Einstiegsgehalt setzt sich die Siegerhochschule HHL Leipzig von der Konkurrenz ab: Sie ist die einzige Uni, deren Absolventen mit einem durch­schnittlichen Gehalt von mehr als 50 000 Euro in den Job einsteigen.

Jura: Junge Privatschule vor Traditions-Unis

Die erst vor sechs Jahren gegründete Bucerius Law School in Hamburg schafft es im Karriere-Ranking der Jura-Fakultäten auf Anhieb auf den ersten Platz vor den Unis Passau, Freiburg, LMU München und Göttingen. Traumnoten erhält die Bucerius Law School nicht nur von Studierenden; auch Personaler heben die junge Privathochschule auf Rang vier hinter den Traditions-Unis Heidelberg, Freiburg und München.

Die zweit­platzierte Jura-Fakultät der Uni Passau punktet vor allem bei der Studentenbewertung und der internationalen Ausrichtung ihres Studiengangs. Favorit der Unternehmen unter den Jura-Hochschulen ist die Uni Heidelberg. Dagegen kommt die älteste Alma Mater Deutschlands bei den Studierenden nur auf Platz 18. Die Jurastudenten in der Neckarstadt bemängeln vor allem die schlechte Aus­stattung und wünschen sich bessere Betreuung sowie mehr Unterstützung bei der Vermittlung von Praktikanten­stellen, hat die karriere-Umfrage ergeben.

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