Klein, aber fein
Hochschulen: Perlen der Provinz

Von Personalchefs und Recruitern als Geheimtipp empfohlen: Staatliche Fachhochschulen und Unis auf dem Lande sind häufig eine gute Alternative zu den überlaufenen Traditionsuniversitäten.

DÜSSELDORF. Grabsteine aus dem 16. Jahrhundert, ein Wasserturm knapp 46 Meter hoch, sonnabends Wochenmarkt, eine Einkaufspassage und ein Museum für Vorgeschichte mit Quizcomputer für Kinder. Die schleswig-holsteinische Kleinstadt Heide ist stolz auf ihre Sehenswürdigkeiten - und auf die, ein paar Kilometer weiter östlich gelegene Fachhochschule (FH) Westküste - Hochschule für Wirtschaft und Technik. Nie gehört? Erst 1993 gegründet, gilt die kleine FH in der Wirtschaft dennoch längst als Perle in der Provinz. Wer hier seinen Abschluss in Betriebswirtschaft, Maschinenbau oder Elektro- und Informationstechnik schafft, darf bei Bewerbungen selbstbewusst auftreten, Westküstler werden gerne genommen.

Klein, aber fein und den Traditionsuniversitäten die Stirn bieten - mit dieser Marschroute macht nicht nur die FH-Westküste auf sich aufmerksam. Nach einer Umfrage der WirtschaftsWoche bei Personalchefs und Recruitern gibt es noch einige andere FHs und Universitäten, die abseits der renommierten Wissenshochburgen wie Köln, Aachen oder München bestes Wirtschafts- und Technologie-Know-how vermitteln. Das hat seinen Grund: Gegenüber dem Establishment sind sie oft viel unkonventioneller, flexibler und praxisnäher und locken mit sehr guten Bildungseinrichtungen. Internetanschlüsse per Funk, modernste Sprachlabors und ständig aktualisierte Bibliotheken sind weitere Trümpfe, mit denen die Kleinen werben. Vor allem aber bieten sie etwas, was die Oberliga nicht bieten kann: akademische Nestwärme und dadurch ein effektives Lernklima.

Lesen Sie bei www.wiwo.de, welche Hochschulen die Personalchefs neben der FH Westküste am häufigsten empfehlen.

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