Kündigung
Auftragslücke reicht nicht

Firmen dürfen ihren Mitarbeitern aus dringenden betrieblichen Gründen kündigen, wenn der Arbeitsanfall und damit der Beschäftigungsbedarf dauerhaft zurückgegangen ist. der Arbeitgeber muss das im Kündigungsschutzprozess nachvollziehbar darstellen

Dazu reicht nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts im Falle einer Arbeitnehmerüberlassung regelmäßig der Hinweis des Verleihers nicht aus, der bisherige Auftrag, in dessen Rahmen der Leiharbeitnehmer eingesetzt worden war, sei beendet und es lägen keine Anschlussaufträge vor. Kurzfristige Auftragslücken gehörten vielmehr zum typischen Unternehmensrisiko eines Verleiharbeitgebers und seien nicht geeignet, eine betriebsbedingte Kündigung zu rechtfertigen, hoben die Richter hervor (Az.: 2 AZR 412/05).

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