Kündigung
Spendabler Chef darf bleiben

Das Hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt hat die fristlose Kündigung eines Personalchefs für ungültig erklärt (1/12 Sa 389/07). Dessen Arbeitgeber, eine Betriebskrankenkasse, hatte dem Manager die Schuld am wirtschaftlichen Ruin gegeben.

Er sei übertrieben großzügig gewesen und habe mit dem Personalrat Gehälter vereinbart, die weit über dem tariflichen Niveau lagen. Zudem habe er völlig überteuerte Geschäftsräume angemietet.

Doch die Landesarbeitsrichter stellten klar: Der Vorstand der Betriebskrankenkasse habe sämtliche Entscheidungen des Personalchefs abgesegnet und könne die Schuld deshalb nicht einfach abwälzen. Die Kündigung sei "gegenstandslos". Auf Wunsch des Personalchefs erklärten die Richter das Arbeitsverhältnis trotzdem für beendet und sprachen ihm eine gediegene Abfindung zu.

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