Kurzschlaf im Job: So bringt das Büro-Nickerchen am meisten

Kurzschlaf im Job
So bringt das Büro-Nickerchen am meisten



  • Dauer:

    10 bis maximal 30 Minuten genügen. Wer in den Tiefschlaf absackt, ist hinterher eher schlapp als munter. Albert Einstein soll beim Kurznickerchen einen Schlüsselbund in die Hand genommen haben, der nach einiger Zeit herunterfiel und ihn dadurch weckte. Meist bedarf es jedoch keines Weckers, das Aufwachen nach der geplanten Zeit funktioniert bei vielen erstaunlich gut von selbst. Wer will, kann vor dem Wegdämmern einen Kaffee trinken - der wirkt nicht so schnell, dass er das Einschlafen hemmt, gibt aber Schubkraft beim Neustart in die zweite Tageshälfte.


  • Ort:

    Manche Unternehmen haben Ruheräume, doch powernappen kann man auch im eigenen Büro. In lauten Großraumbüros, in denen man sich beobachtet - und vielleicht kritisch beäugt fühlt - fehlt die nötige Gelassenheit. Ist die aber vorhanden, müssen selbst Hintergrundgeräusche den Nap nicht stören. Auch dunkel muss es für den Schlaf-Quickie nicht sein.


  • Position:

    Ein Stuhl mit Kopfstütze, der sich nach hinten stellen lässt, reicht in der Regel. Die Füße kann man auf den Tisch legen. Auf dem Markt sind auch flexible Stühle mit besonders weitem Öffnungswinkel und Fußablage. Einen "Nappak" und "Schlafgras" haben Architekturstudenten an der Universität Stuttgart für den Kurzschlaf im Büro entworfen. Der Nappak ist eine Art Luftmatratze, die auch zu einer Seite und nach oben Schutz bietet und komprimiert in einen Trolley passt; beim Schlafgras kann man sich zwischen verschiedene Kunststoffhalme betten. Napshells sind dagegen Kapseln, die den Nutzer komplett umschließen. Und ganz simpel, aber nicht jedermanns Sache: Arme auf dem Schreibtisch kreuzen, Kopf ablegen.


  • Zeitpunkt:

    Bei den meisten Menschen kommt der Hänger am späten Mittag, irgendwann zwischen 13 und 14 Uhr. Die Körpertemperatur sinkt, der Kreislauf wird instabiler, man fühlt sich schläfrig - nicht nur nach einem schweren Essen. Da Menschen unterschiedlich programmiert sind, kann das Tief auch verschoben sein.


  • Hilfsmittel:

    Die Gedanken sollten in der Auszeit nicht um die Arbeit kreisen. Wem es nicht gelingt, abzuschalten, kann es mit Entspannungsmethoden wie der progressiven Muskelrelaxation versuchen. Dabei werden einzelne Muskelpartien nacheinander angespannt und wieder gelockert. Oft hilft es auch, sich eine Viertelstunde Ruhe mit geschlossenen Augen zu verordnen. Kurzschlaf kann man trainieren!



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