Leben und Arbeiten in Dubai
Managerin im Hotel

"Das Konzept des damals noch nicht fertig gestellten Burj Al Arab als das luxuriöseste Hotel der Welt hat mich sehr gereizt", sagt Maren Kühl. Sie zog von London ins Burj Al Arab - und macht seitdem Karriere bei der neuen Hotelkette Jumeirah. Dort muss sie auch helfen, die "Locals" zu integrieren.

DÜSSELDORF. "Ein bisschen war es Zufall", sagt Maren Kühl, heute Executive Assistant Manager bei der Luxushotelkette Jumeirah, auf die Frage, wie sie nach Dubai gekommen sei. "1999 habe ich in der Hotellerie in London gearbeitet und einer meiner engsten Freunde hat London damals verlassen, um in Dubai den Bereich Information Technology für eine neue und wachsende Hotelgruppe aufzubauen. Und für mich war es Zeit für eine neue berufliche Herausforderung, nachdem ich nach dem Abitur in Deutschland in London Business & Finance studiert und vier Jahre in der Hotellerie gearbeitet hatte."

Das Vorstellungsgespräch mit dem Human Resources Director der neuen Jumeirah Group kam dann fast zufällig zustande. "Zu diesem Zeitpunkt wusste ich mit Dubai nicht viel anzufangen. Aber das Konzept des damals noch nicht fertig gestellten Burj Al Arab als das luxuriöseste Hotel der Welt hat mich sehr gereizt."

So begann das Dubai-Abenteuer der deutschen Hotelfrau als Senior Guest Relations Manager in dem, was heute das Wahrzeichen des aufstrebenden Emirats geworden ist. Seitdem hat sie alle zwei Jahre den Job gewechselt, immer bei Jumeirah. "Hier in Dubai wird die Unterkunft vom Arbeitgeber übernommen. Wir zahlen keine Steuern und die Jumeirah Group stellt einen private Altersvorsorgefonds für Angestellte auf dem Supervisory-Level zur Verfügung", beschreibt Kühl ihre ökonomische Situation. "Ich wohne etwas außerhalb in einer Wohnsiedlung mit kleinen Villen, sehr ruhig und grün."

Am westlichen Lebensstandard mangelt es nicht. "Gerade europäische Expats vermissen hier nicht allzu viel", sagt Kühl, "hier werden Waren aus der ganzen Welt angeboten, und viel internationale Kultur wird nach Dubai gebracht." Und wie sieht es mit den Einheimischen aus? "Wir haben einige Locals bei uns im Team, und es freut mich, wenn man dadurch Beziehungen knüpft und ein wenig in das private Leben der Locals einbezogen wird. Sie sind sehr gastfreundlich und herzlich." Dabei gibt es durchaus Grenzen: "Aufgrund der Religion und der Kultur gibt es Einschränkungen hinsichtlich der Jobs, die von Locals verrichtet werden können, aber Jumeirah unterstützt das Einstellen lokaler Kräfte sehr stark. Deshalb gibt es sogar Trainingskurse für die Manager."

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