Leben und Arbeiten in New York (I)
Strategische Lebensplanung

New York, die Metropole am Hudson ist schnelllebig und international. Für die Einwohner ist der Sitz von Wall Street und Uno der Nabel der Welt. Daniel Roever wollte hier Fuß fassen als Investment-Banker. Heute hat er sein Büro tatsächlich an der Wall Street und wohnt mit seiner Familie in Brooklyn.

Daniel Roever, 31, ist da, wo er immer hinwollte: Er ist Investmentbanker in New York. Das Ziel hat der heutige Deutschbanker strategisch verfolgt: „Ich wollte unbedingt mein MBA-Studium mit Schwerpunkt Finanzen an einer der Top-10-Business-Schools machen, um danach an der Wall Street zu arbeiten. Daher kamen eigentlich nur New York und die NYU Stern School of Business infrage. Hinzu kam, dass meine damalige Freundin (und heutige Frau) den Traum hatte, bei den Vereinten Nationen zu arbeiten.“

Die Rechnung ist aufgegangen: Mit seinem MBA in der Tasche arbeitet Roever seit fast vier Jahren im Bereich Konzernentwicklung (Corporate Development) bei der Deutschen Bank – und hat tatsächlich sein Büro an der Wall Street. Wenn die Deutsche Bank „andere Banken oder Finanzdienstleister akquiriert oder akquirieren will“, wird der Konzernstratege aktiv.

„Ich glaube, ohne den Schritt nach New York wäre ich karrieremäßig nicht so weit. Allerdings muss man sehen, dass ich wegen der Abwertung des Dollars gegenwärtig in London oder Frankfurt doch mehr verdienen würde.“

Trotzdem können sich Roever und seine Frau nicht aus New York wegdenken. „Generell ist New York sehr offen für Neuankömmlinge. Wir haben uns hier bereits nach zwei Wochen als New Yorker gefühlt und wurden so auch von anderen akzeptiert. In London, wo ich auch gelebt habe, habe ich dieses Gefühl selbst nach drei Jahren nicht gehabt.“

Natürlich ist nicht alles einfach: „New York ist eine extrem schnelllebige Stadt und kann wegen seiner Größe doch manchmal erdrückend wirken.“ Dem haben sich Roever und seine Frau durch Umzug entzogen: „Nach der Geburt unserer Tochter vor neun Monaten sind wir von der Upper East Side in Manhattan nach Park Slope in Brooklyn gezogen – eine sehr kinderfreundliche Gegend, in der man für sein Geld auch ein bisschen mehr Platz bekommt. Dank dieses Umzugs haben wir jetzt für New Yorker Verhältnisse eine relativ großzügige Wohnung in einem wunderschönen ,Brownstone’ – also einem klassischen Brooklyner Reihenhaus aus der Zeit um 1900. Und die standesamtliche Hochzeit im New Yorker Rathaus ist eine meiner schönsten Erfahrungen.“

Lesen Sie Teil II am 2. Mai

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