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MBA kompakt: Nachrichten aus der Business-School-Szene

Dean verlässt Rotterdam
Kai Peters verlässt die Rotterdam School of Management (RSM). Dem 41-jährigen Deutsch-Kanadier ist maßgeblich der Aufstieg der niederländischen Schule unter die fünf besten Business Schools in Europa zu verdanken. Peters ließ sich überraschend von der Ashridge Business School in England abwerben, der neue Impulse gut tun werden. Ob die RSM in Zukunft ihre relative Unabhängigkeit gegenüber der Erasmus-Universität, von der sie formal abhängt, bewahren werden kann, wird sich zeigen.

MBA nebenbei
Die Handelshochschule Leipzig (HHL), die mit ihrem Vollzeit-MBA zu den führenden Anbietern in Deutschland gehört, erweitert ihr Angebot um einen berufsbegleitenden Teilzeit-MBA. Das neue Part-time-Programm konkurriert dann insbesondere mit dem Executive MBA, das die WHU Koblenz zusammen mit der US-Schule Kellogg anbietet. Die englischsprachigen Veranstaltungen des zweijährigen Programms finden alle zwei Wochen freitags und samstags statt. Voraussetzungen: abgeschlossenes Hochschulstudium, drei Jahre Berufsserfahrung, fließendes Englisch und ein gutes GMAT-Ergebnis. Kosten: 24 000 € . Bewerbungen sind noch bis Ende Oktober möglich. Los geht’s für die 15 - 20 Teilnehmer am 21. November. ( www.hhl.de/part-time).

Frankreich macht mobil
Offensiv im Ausland vermarkten will Frankreich künftig sein universitäres Angebot und damit auch ein Gegengewicht zu den USA schaffen. Die eigenständige Agence EduFrance, die vom Erziehungsministerium und dem französischen Auswärtigen Amt in’s Leben gerufen wurde, soll international um Studenten für französische Hochschulen werben. Auf der Website  www.edufrance.fr findet der Interessent umfangreiche Informationen zum Studium in Frankreich, darunter auch englischsprachige Angebote und sämtliche MBA-Programme.

World MBA Tour wieder im Oktober
Über einhundert der führenden Business Schools aus Europa und den USA stellen sich im Oktober (16.10. München, 18.10. Frankfurt) den deutschen Interessenten vor. Die komplette Liste aller MBA-Anbieter auf Deutschlands größter MBA-Messe finden Sie in der Oktober-Ausgabe des Handelsblatt-Magazins Junge Karriere (ab 26.9. am Kiosk). Weitere Infos und Anmeldung über  www.handelsblatt.com/mba-tour .

Unis gehen in die Weiterbildung
Immer mehr staatliche Universitäten in Deutschland drängen auf den potenziell lukrativen Weiterbildungsmarkt. Wie die privaten Hochschulen (Witten-Herdecke, EBS, SIMT, WHU etc.) wollen nun auch Aachen (RWTH), Augsburg, Bayreuth, Erlangen-Nürnberg (TH), Kiel, Köln, Mannheim, Münster und Tübingen ihre Kassen durch zahlende Seminarteilnehmer aufbessern. Besonders ambitioniert zeigt sich die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), die unter dem Label "LMU Professional Development" die gesamte Produktpalette von massgeschneiderten Unternehmensprogrammen (LMU Inhouse), hochpreisigen Top-Managerprogrammen (LMU Excellence) bis zu nur vierstündigen Einzelveranstaltungen (LMU Apprendi) offeriert.

Erste Skill-Professorin Deutschlands
Die erste Professur für „soft skills“ in Deutschland hat die Fachhochschule München eingerichtet. Zur ersten Lehrstuhlinhaberin wurde Anne Brunner berufen. Die promovierte Medizinerin mit Zusatzausbildung in Psychotherapie war zuletzt Professorin für Sozialmedizin/Gesundheitswissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt.

IESE fördert chinesische Jungunternehmer
Die spanische Business School IESE (Barcelona) will künftig auch Jungunternehmer in China fördern. Unter der Führung von Professor Pedro Nueno hat sich die Top-Schule, die bereits 1974 den ersten Kurs in Entrepreneurship anbot, zu den führenden Hochschulzentren für Unternehmensgründung in Europa entwickelt. Ein eigener Investmentfonds (FINAVES) mit sechs Millionen Euro Wagniskapital unterstützt Unternehmensgründungen von IESE-Absolventen. In Verbindung mit der China-Europe International Business School (CEIBS) in Shanghai will IESE nun auch junge Chinesen unterstützen. Ein IESE-Absolvent ist unterdessen auch in Deutschland aktiv. Der Türke Dogan Gündogdu bietet mit seinem Startup-Unternehmen DVM-Capital (Frankfurt/Köln) Finanzdienstleistungen für die 2 Millionen Deutschtürken an.

McKinsey Traum der meisten MBA-Studenten
Die Beratungsunternehmen McKinsey und Boston Consulting und die Investmentbank Goldman Sachs bleiben das, wovon MBA-Studenten beruflich träumen. Das zeigt eine weltweite Umfrage des US-Wirtschaftsmagazins Fortune. McKinsey thront zum siebten Mal im Folge über der Liste der 50 beliebtesten Unternehmen von MBA-Absolventen. Plätze gut gemacht haben im Vergleich zu den vergangen Jahren Konsumgüterkonzerne wie Coca-Cola oder Procter & Gamble. Manche Träume werden allerdings genau das bleiben. BMW beispielsweise, in diesem Jahr spektakulär auf Platz 7, teilt auf Anfrage hin mit, dass man gar keine großen Bedarf an MBA-Absolventen habe...

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